Ostara – Frühjahr-Tag-und-Nachtgleiche

Zu Ende März hin, zu Beginn des Frühlings,  wurde Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit verschiedenen Opferritualen verehrt. An diesem Tag (manchmal ist es der 19. oder auch erst der 21. März) überquert die Sonne den Himmelsäquator und sie befindet sich senkrecht über dem Erdäquator. An diesem Äquinoktium ist die Nacht genau so lang wie der Tag und der Tag genauso lang wie die Nacht.Das gleiche Phänomen ergibt sich erneut im September – der Herbst-Tagundnachtgleiche oder auch Mabon genannt.. Als Fruchtbarkeitssymbole zu diesem Sonnenkreisfest galten insbesondere Eier und Kaninchen. Die Eier wurden nicht selten bemalt und vergraben. Das Wiederauffinden dieser, […]

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Mittwinter – Opferfest

Mitte Mai kämpfte Thor mit den Eis-/ Frost-Riesen. (Eisheiligen) Ein namentlich nicht erwähnter Hrimthurse (Eis-Riese) soll der Erbauer der Mauern von Asgard sein. Für die Fertigstellung der Baumaßnahmen forderte er Freya zur Frau, sowie Sonne und Mond als Geschenk von den Asen. Diese aber, listig und dem Betrug zugeneigt, stellten die Bedingung, den Bau in sechs Monaten zu bewerkstelligen. Als es schien, dass der Eis-Riese dies schaffen könne, verführte Loki, in Gestalt einer Stute, Svadilfari (das Pferd des Riesen), welches ihm bei seiner Arbeit half. Aus dieser Verbindung entstand der achtbeinige Hengst Sleipnir, den Loki seinem Vater Odin zum Geschenk […]

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Perchtenfest

Die Perchtenumzüge finden am letzten Tag der Rauhnächte statt. Nach Ende der Rauhnächte beginnt das neue Jahr, welches mit einem Umzug begrüßt wird. Dabei ziehen 12 häßliche Perchten, die das alte Jahr symbolisieren, und 12 schöne Perchten, die das neue Jahr symbolisieren, mit. Über sie wacht die Erdgöttin Frigg, (auch genannt Holda – in den Märchen lebt sie als „Frau Holle“ weiter). Die christliche Ausgabe davon sind die Drei-Königs-Umzüge. Diese sind allerdings auch rein heidnisch, denn damit sind die drei Schöpfungsgötter Odin, Hönir* (Hœnir) und Lodur** (Lóðurr) gemeint. *Hönir ist ein Gott aus dem Geschlecht der Asen, der zuweilen zusammen […]

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Rauhnächte

Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Ein Sonnenjahr geht von einer Wintersonnenwende zur folgenden Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung. Es beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhnächte. Diese 12 Rauhnächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind somit Zeitlos. Das […]

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Julfest – Wintersonnenwende

Das Julfest wurde Ende Dezember (21.- 22.12.) und die erste Januar Woche gefeiert. Jul bedeutet soviel wie Sonnenrad oder Besprechung mit den Toten. Einige im Norden gepflegte Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung in dem Julfest – z.B. das Verbrennen des Julblockes am Herdfeuer oder das zauberkräftige Julbrot. In Schweden gibt es heute noch den Julklapp, ein Geschenk das heimlich vorbereitet und anschließend mit einem lauten Schrei in die Stube geworfen wird. Während der Jultage wurden auch die Juleide (Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen und militärische Bündnisse) neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr Bestand hatten. Im Allgemeinen wurden Frey und Odin sehr verehrt. […]

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Samhain

Samhain war schon vor über 5000 Jahren ein Ritual und findet meist in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1.November statt. Es ist ein Fest für die Toten, an dem man den Verstorbenen gedenkt. Allerdings hat es seinen eigentlichen Termin am 11. Dunkelmond des Mondkalenders – somit auch einige Tage vor dem 31.10.! Siehe auch Mondfeste. Bei den Kelten galt Samhain als der Beginn des neuen Jahres, als Anfang der dunklen Winterzeit und noch heute ist Samhain das Silvesterfest in Hexenkreisen. Noch heute werden in vielen Gegenden, nicht nur der Kelten, Feuer entzündet. Um diese wird getanzt und gefeiert. Das Feuer […]

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Herbstopferfest – Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

September = Scheiding – Haustblot Herbstopferfest (Tag- und Nachtgleiche) Es wurde ursprünglich am 23. September der Beginn der Jagd gefeiert. Auch Erntedank wird zur Tag- und Nachtgleiche 3 Tage lang ab dem 30. September gefeiert. Hier wird den Göttern Thor, Sif und Frey nach dem einholen der Ernte gedankt und Balder sinkt in die Unterwelt Hel und Iduna. Die Göttin der Jugend wird von den Riesen entführt, was das Ende der Götter einleitet, denn sie ist die Hüterin der heiligen Äpfel, die den Göttern ewige Jugend und Unsterblichkeit schenken. Daher wird als Opfer der letzte Apfel am Baum hängen gelassen. […]

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