Der keltische Baumkreis

Es handelt sich um eine Art Horoskop basierend auf die Natur. 21 verschiedene Baumarten sind auf ein ganzes Jahr verteilt. Das heißt: jeder Mensch hat ein „Baum(Stern)zeichen“ und damit verbundene Eigenschaften und Fähigkeiten. Apfelbaum Apfelbaum-Geborene sind ausgeglichene, verständnisvolle und sehr liebenswerte Menschen. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass vor allem die Liebe Berge versetzt. Das oberste Prinzip dieser Menschen ist: „Leben und Leben lassen.“ Die Kraft der Emotionalität macht die Apfelbaum-Geborenen zu den verletzlichsten Menschen. Sie schlucken viel zu viel, sind stets gefährdet, unterdrückt zu werden – und wehren sich nur in äussersten Notsituationen. Tanne Tanne-Geborene sind sehr verschlossen, […]

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Beltane – Walpurgisnacht

Die Etymologie des Wortes Beltane ist nicht geklärt, es könnte von bel („helles Feuer“) hergeleitet sein. Eine Verbindung mit den Gottheiten Beli Mawr und Belenus, oder mit Bile, dem Vater Mileds, wird angenommen. An diesem Tag, wie auch an den anderen drei wichtigen Festen Imbolc, Lugnasad und Samhain sind die Bewohner der Elfenhügel (Sídhe) für die Menschen an der Oberwelt zu sehen. Beltaine war ursprünglich nicht nur das Sommerfest, sondern auch der Beginn des keltischen Jahres. Die Beltanefeierlichkeiten zum Sommerbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie dem „Tanz in den Mai“ oder dem Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat […]

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Ostara – Frühjahr-Tag-und-Nachtgleiche

Zu Ende März hin, zu Beginn des Frühlings,  wurde Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit verschiedenen Opferritualen verehrt. An diesem Tag (manchmal ist es der 19. oder auch erst der 21. März) überquert die Sonne den Himmelsäquator und sie befindet sich senkrecht über dem Erdäquator. An diesem Äquinoktium ist die Nacht genau so lang wie der Tag und der Tag genauso lang wie die Nacht.Das gleiche Phänomen ergibt sich erneut im September – der Herbst-Tagundnachtgleiche oder auch Mabon genannt.. Als Fruchtbarkeitssymbole zu diesem Sonnenkreisfest galten insbesondere Eier und Kaninchen. Die Eier wurden nicht selten bemalt und vergraben. Das Wiederauffinden dieser, […]

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Mittwinter – Opferfest

Mitte Mai kämpfte Thor mit den Eis-/ Frost-Riesen. (Eisheiligen) Ein namentlich nicht erwähnter Hrimthurse (Eis-Riese) soll der Erbauer der Mauern von Asgard sein. Für die Fertigstellung der Baumaßnahmen forderte er Freya zur Frau, sowie Sonne und Mond als Geschenk von den Asen. Diese aber, listig und dem Betrug zugeneigt, stellten die Bedingung, den Bau in sechs Monaten zu bewerkstelligen. Als es schien, dass der Eis-Riese dies schaffen könne, verführte Loki, in Gestalt einer Stute, Svadilfari (das Pferd des Riesen), welches ihm bei seiner Arbeit half. Aus dieser Verbindung entstand der achtbeinige Hengst Sleipnir, den Loki seinem Vater Odin zum Geschenk […]

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Fliegenpilz

Weshalb gilt eigentlich gerade der giftige Fliegenpilz als Symbol für Glück? Siehe auch heilpraxisnet.de Früher wurden kleine Mengen des „giftigen“ Pilzes verspeist, um sich in einen Rauschzustand oder in eine Ekstase zu versetzen oder z.B. in die Anderswelt zu reisen und Kontakt zu den Ahnen aufzunehmen. Daher wurde er auch oft mit Hexen oder Druiden in Verbindung gebracht. Er diente für viele Völker bei rituellen Zeremonien als Droge, denn das Gift des Pilzes kann Halluzinationen, Euphorie, Raserei oder auch eine Art Glücksrausch hervorrufen. Außerdem war der Fliegenpilz dem Gott Odin geweiht. Es heißt, bei der wilden Jagd in den Wolfsnächten […]

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Perchtenfest

Die Perchtenumzüge finden am letzten Tag der Rauhnächte statt. Nach Ende der Rauhnächte beginnt das neue Jahr, welches mit einem Umzug begrüßt wird. Dabei ziehen 12 häßliche Perchten, die das alte Jahr symbolisieren, und 12 schöne Perchten, die das neue Jahr symbolisieren, mit. Über sie wacht die Erdgöttin Frigg, (auch genannt Holda – in den Märchen lebt sie als „Frau Holle“ weiter). Die christliche Ausgabe davon sind die Drei-Königs-Umzüge. Diese sind allerdings auch rein heidnisch, denn damit sind die drei Schöpfungsgötter Odin, Hönir* (Hœnir) und Lodur** (Lóðurr) gemeint. *Hönir ist ein Gott aus dem Geschlecht der Asen, der zuweilen zusammen […]

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Rauhnächte

Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Ein Sonnenjahr geht von einer Wintersonnenwende zur folgenden Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung. Es beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhnächte. Diese 12 Rauhnächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind somit Zeitlos. Das […]

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Julfest – Wintersonnenwende

Das Julfest wurde Ende Dezember (21.- 22.12.) und die erste Januar Woche gefeiert. Jul bedeutet soviel wie Sonnenrad oder Besprechung mit den Toten. Einige im Norden gepflegte Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung in dem Julfest – z.B. das Verbrennen des Julblockes am Herdfeuer oder das zauberkräftige Julbrot. In Schweden gibt es heute noch den Julklapp, ein Geschenk das heimlich vorbereitet und anschließend mit einem lauten Schrei in die Stube geworfen wird. Während der Jultage wurden auch die Juleide (Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen und militärische Bündnisse) neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr Bestand hatten. Im Allgemeinen wurden Frey und Odin sehr verehrt. […]

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Rituale in den Rauhnächten

Räucher-Rituale in den Rauhnächten Räuchern ist ein wesentlicher Bestandteil der Rauhnächte. Sie beginnen am 25. Dezember und dauern 12 Nächte an. So wie wir uns regelmäßig waschen und reinigen, ist es auch für die Räume, in denen wir leben und uns bewegen, notwendig, sie auf allen Ebenen zu reinigen, zu fegen, zu putzen, auszumisten und energetisch zu reinigen, damit Altes gehen und Neues sich verankern kann. So werden dicke Luft und schwarze Wolken in segensvolle, reine und freie Energie transformiert. Reinigen und Räuchern ist besonders in den Wechselzeiten, bei Krankheit, Streit, Todesfällen, Störfällen, Unruhen und in Zeiten der Übergänge wichtig, da […]

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Samhain

Samhain war schon vor über 5000 Jahren ein Ritual und findet meist in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1.November statt. Es ist ein Fest für die Toten, an dem man den Verstorbenen gedenkt. Allerdings hat es seinen eigentlichen Termin am 11. Dunkelmond des Mondkalenders – somit auch einige Tage vor dem 31.10.! Siehe auch Mondfeste. Bei den Kelten galt Samhain als der Beginn des neuen Jahres, als Anfang der dunklen Winterzeit und noch heute ist Samhain das Silvesterfest in Hexenkreisen. Noch heute werden in vielen Gegenden, nicht nur der Kelten, Feuer entzündet. Um diese wird getanzt und gefeiert. Das Feuer […]

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